Dienstag, 15. Juni 2010

Abstinenz

Da dachte ich, ich wäre dem Anfängertum des Rennradfahrens entwachsen und plante schon auf Rennen, Alpentouren, etc.
Das hat aber nicht sollen sein. Recht abrupt war es mir nicht mehr möglich in dieser abgeknickten Haltung auf dem Rad zu sitzen.
Nach mehreren Monaten zu und abnehmendem Frust über das nicht.fahren und zunehmendem Bauchansatz bin ich nun Besitzer eines Liegerads - und damit sportlich gesehen wieder ziemlich am Anfang. Zum einen Bedingt durch 8 Monate komplette Sportpause, zum anderen bedingt durch die notwendige muskuläre Umstellung für das Liegeradfahren. Die ersten Daten liegen auch schon auf meinem Garmin und vllt. ist das hier ein guter Relaunch für mein blog.

Dienstag, 29. September 2009

Sommer geht, Form kommt.

Fúr den September stehen tatsächlich fast 1000km im Buch und eigentlich lief es seit dem Ende des Urlaubs im August reichlich gut. Wetter bestens, Zeit war auch viel da und sportliche Highlights gab es reichlich:

Zum einen den Gotthardpass von Airolo aus - mein erster Alpenpass! Definitiv das schönste, das ich bisher unter die Räder bekommen habe. Auf den alten Pflastersteien aus dem 19. Jahrhundert kann man die Geschichte förmlich spüren (haha) und dass das Panorama kaum zu schlagen ist, dürfte klar sein. Der Pass schraubt sich erst mit recht weiten, später dann aber mit sehr engen Serpentinen nach oben bis deutlich über die Baumgrenze. Dabei ist er nie so steil, dass man das Gefühl haben müsste zu stehen. Die Abfahrt auf der Nordseite hat ausser sehr gutem Asphalt leider eher wenig zu bieten, aber sich darüber zu beschweren wäre irgendwie nicht richtig.

Dann wäre da eine weitere Vogesentour, die mit dem Petit Ballon den zweitschönsten Anstieg, den ich bisher gefahren bin beinhaltete. Vor allem aber war die Tour sportlich gesehen der endgültige Beweis, dass ich doch auch dieses Jahr erhebliche Fortschritte verbuchen kann. 134km und 3100 Höhenmeter waren es schlussendlich - und zu keiner Zeit war es schlimme Quälerei.

Heute sollten die 45 Minuten am Schauinsland deutlicher unterboten werden als 44:59. Auch dieses mal konnte mich das Ergebnis wieder positiv überraschen obwohl ich mich im Vorfeld nicht ausserordentlich gut gefühlt hatte: 43:58min bei durchschnittlichen 229W. Pacingmässig war das ziemlich das bestmögliche was zu holen ist. Die ersten zehn Minuten waren vielleicht mit 231W ein bisschen zu optimistisch - andererseits beinhalten diese 10min. auch die steilste Stelle und keinen Gegenwind, sodass der leicht erhöhte Einsatz ziemlich sicher gerechtfertigt war. Viel kann da wirklich nicht mehr zu holen sein, Training könnte aber helfen.

Sogar die Stoppomat Ergebnisse für das Bergzeitfahren auf die kleine Kalmit in der Pfalz sind endlich online und siehe da - ich war 55 Sekunden schneller als im Vorjahr.

Meine Formkurve zeigt also immer noch nach oben, allerdings ist der Sommer nun wirklich rum und mehr als eine oder zwei Gelegenheiten für eine erneute Bestzeit am Schauinsland dürften sich wohl nicht mehr ergeben... aber wer weiss...

Freitag, 11. September 2009

Weissenstein, Nachtrag

Leichter Muskelkater in den Unterarmen(!).

Donnerstag, 10. September 2009

Weissenstein - abgehakt.

Dank wunderbarem Wetter, wenn auch ohne Alpensicht, stand der Sturm auf den Weissenstein auf dem Plan.
Die ersten km von Grenchen nach Selzach sind durch "schnurgerade Landstraße" völlig ausreichend beschrieben. Von der ABzweigung nach Lommiswil ab, wird die Szenerie dann aber sofort wirklich schön. Die Straße steigt moderat mit ein paar kurzen Abfahrten bis man schließlich Oberdorf erreicht und auf die Straße zum Weißenstein abbiegt. Die gibt auch gleich mal geschätzte knapp zehn Prozent her und mit einer kurzen Rampe zu einem Tunnel, ab dem der eigentliche Anstieg beginnt, schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf das was kommt.
Ein paar hundert Meter danach geht's richtig los. Mit "richtig" meine ich eine Rampe von knapp 20% - zum eingewöhnen. Hat man sich daran "gewöhnt", wird es gleich nochmal steiler und in den nächsten 650 Metern erhebt man sich um etwa 150 Meter.
Für mich war das beim besten Willen nicht mehr im Sitzen zu fahren. Kette auf 34/28, Trittfrequenz 45, Puls 185, 220Watt, 7km/h (!).
Danach wird es dann mit nur noch 10-14% gefühlt schon fast flach und ich "kurbele" mich zur Erholung ein bisschen im Sitzen voran.
Echte Erholung gäbe es erst nach diesem Teil: Der Wald tut sich auf, Matten links und rechts, ca. 5% Steigung. Ich ziehe es allerdings vor, Druck auf dem Pedal zu behalten um meinen Rythmus nicht zu durchbrechen und auch endlich mal das Gefühl zu haben, wirklich Fahrrad zu fahren (16km/h! Yeah!).
Der Weissenstein wäre aber nicht der Weissenstein, wenn man dann nicht gleich wieder eine drauf bekäme. Die kommenden Rampen sind nicht nur steiler, sondern auch noch länger als das was bisher zu bewältigen war. Also wieder aufstehen und klettern...
Wieder verlässt die Straße den Wald mit etwas moderaterer Steigung und führt an einem kleinen Ausflugsrestaurant vorbei. Ein paar hundert Meter bis zum Gipfelrestaurant (mit gradioser Aussicht) wird es nochmal einigermaßen steil. Also nochmal Gasgeben, nochmal keuchen. Dann Rad abstellen, Eis essen, Kaffee trinken.
Diese Seite als Abfahrt ist nur begrenzt zu empfehlen. Ständiges Bremsen, Gegenverkehr, enge Kehren, sehr mittelmäßiger Belag. Dauert dafür auch keine sieben Minuten. Im Gegensatz zu den fast 40 für den Anstieg.
Insgesamt eine sehr lohnenswerte Erfahrung, die die eigene Vorstellung von "steil" etwas zurechtrückt.
Um den Anstieg halbwegs flüssig zu fahren empfehle ich allerdings deutlich mehr Trainingskilometer als die, die ich zur Zeit habe (1600 seit Juni). Spaß macht es aber auch so.

technischer Nachtrag: Meine Durchschnittsleistung lag erstaunlicherweise bei nur 202 Watt. Zum einen weiß ich nicht wie genau die Powertap-Nabe bei so niedrigen Geschwindigkeiten noch funktioniert, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass die limitierenden Faktoren der enorme Kraftaufwand (Trittfrequenz teilw. nur um die 40) und die reichliche Kraftverschwendung im Wiegetritt waren. Dazu kommt noch, daß ich an den steilsten Stücken auch immer wieder halbe-Minutenweise in den roten Bereich musste.

Mittwoch, 9. September 2009

Im Sommer da regnets, im Winter da schneits.

... und morgen geht's genau dortin (in die Schweiz, in die Schweiz) und, wenn das Wetter passt, den Weissenstreinpass hinauf.
Das dürfte eine harte Nuß werden mit 624hm auf 5km. Ich bin gespannt.
Wenn der Grenchenberg dann auch noch läuft, wäre das verlängerte Wochenende perfekt.

Die Ausfahrten in letzter Zeit waren alle recht flott und um flachen reichen bei mir 130W (Puls ca. 140) im Mittel schon für ne Durchschnittgeschwindigkeit von gut 27 km/h. Ich habe auch den Eindruck, daß mir das schnellere Fahren eher gut tut. Zumindest bei Touren bis etwa 2h. Länger fahre ich zur Zeit allerdings auch nicht.

Freitag, 4. September 2009

Deutschlandtour

Ein Tag in Schwaben, ein paar in der Pfalz und keiner verging ohne dass ich nicht mindestens eine Stunde auf Rad verbracht hätte. So sind in der letzten Woche ein paar hundert km und die Erkenntnis zusammengekommen, dass die Pfalz sehr gut zum radeln taugt.

Wenn auch das Profil im Pfaelzerwald eher wellig als bergig ist.

Nichtsdestoweniger stehen erstmal ein paar ruhiger Tage an, gegen die meine Beine absolut nichts einzuwenden haben.

Freitag, 28. August 2009

...

Nach weiteren zwei, diesmal erfreutlicherweise urlaubsbedingten, Wochen ohne Rad war der Schönberg dran. Resultat: 7:30min, also auch hier deutlich schneller als letztes Jahr, da die Fahrt ein klassischer Fall von miesem Pacing war:
Er ordentlich los mit ca. 290W in der ersten Minute, dann gemerkt, dass es zu schnell war und rausgenommen. Dann für die nächsten nicht ganz 5 min. geschwankt zwischen 245 und 280 (Durchschnitt 270W).
Im kurzen flacheren Stück der letzten Kurve konnte ich die Leistung nicht mehr halten (30s @ 245W) um dann aber für den Schlusspurt von 1:14min. nochmal 320W, weitgehend im Wiegetritt, rauszuholen. Die Leistung bricht allerdings schon 10s vor dem Ziel deutlich ein (HF max 199).
Durchschnittsleistung waren 278W. Für die nächste Fahrt setze ich also gleich mal 285W als Durchschnittsleistung für die ersten 5min. an, das sollte ungefähr hinkommen.

Donnerstag, 13. August 2009

...

Erstaunlich wie weit man sich pushen kann... mit einer neuen Schauinsland persönlichen Bestzeit von 44:59min lag ich deutlich unter den geplanten "unter 46". Ein nicht unwesentlicher Teil war wohl auch den zahlreichen geschnittenen Kurven zuzuschreiben, außerdem ist häufiges aus-dem-Sattel-gehen wirklich ein Zeitfresser...

Die 221W Durchschnittleistung vom letzten mal als Dauerleistung für die ersten 40min zugrundezulegen war immer noch etwas zu niedrig gegriffen, wie ich schnell gemerkt habe. Das was ich draufgelegt habe war allerdings auch nicht genug, da es in den letzten fünf minuten trotzdem noch für eine Durchschnittsleistung von 263W gereicht hat.
Insgesamt macht das einen Schnitt von ca. 228W.
Da ist es schon fast Schade, daß ich jetzt für knapp 2 Wochen in Urlaub fahre und nicht direkt die wirklich letzte Grenze ausloten kann.

Training seit Juni: ca. 1000km.

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